07.08.2012 Key Largo bis Highland Beach (Key West)

Am Morgen machen wir uns zeitig auf den Weg nach Key West denn wir wissen, dass alle Besucher den gleichen Weg fahren müssen und dadurch ziemlich viel Verkehr aufkommen wird. Der Highway führt über 47 Brücken durch Ferienhaus Ressorts, an Bootshäfen vorbei, über lange, schmale Inseln, die im Laufe von Jahrtausenden hier im Meer am Süd-Ende von Amerika, entstanden sind. Die längste Brücke ist mehr als 7 Meilen lang. Der Weg erscheint auf der Karte nicht sehr lange. In Wirklichkeit sind es aber 127 Meilen was ungefähr der Strecke von St. Gallen nach Bern entspricht. Was auf der Strecke ziemlich anstrengend war, waren die vielen Geschwindigkeitswechsel. Es ist ratsam die Tempolimiten genau einzuhalten denn auf dem Weg nach Key West und zurück haben wir mindestens 40 Streifenwagen gesehen, die in ihren Verstecken nur darauf warteten, Autofahrer zu schnappen, die zu schnell unterwegs sind. Zu schnell beginnt hier bereits mit 1 Meile. Die Bussenabstufung ist von 1-4 Meilen und kostet 216 Dollar dagegen sind 30 Meilen zu schnell nur gerade günstige 360 Dollar. Es lohnt sich also auf die Tafeln zu achten.

Nach knappen 2 Stunden Fahrt erreichen wir die Stadt Key West. Der Name Key West kann nicht ganz nachvollzogen werden. Ursprünglich wurde der Ort Cayo Hueso benannt, was in Spanisch die Knocheninsel bedeutet. Key West war ein strategisch wichtiger Punkt für die Schifffahrt, deshalb wechselte das Land auch mehrmals den Besitzer (Beherrscher). Im Jahre 1823 fiel Key West dann unter die Herrschaft der USA. Die Insel ist 3 km Breit und 6 km lang. Die Fläche von ca.13 km2 wird von rund 20 Tausend Menschen bewohnt und der höchste Punkt liegt gerade mal 5.5 Meter über dem Meeresspiegel.

Gegen Mittag machen wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Miami. In Miami angelangt, machen wir einen Stopp im Museum of Since und anschliessend eine Rundfahrt durch die Hafen- und Hotelanlagen entlang der Küste. Einfach unvorstellbar, wieviel Kapital auf diesen paar Meilen entlang der Küste des Atlantik liegen. Yachten in denen man mit jedem erdenklichen Luxus leben könnte, nur die meisten Yachten liegen leer im Hafen und deren Besitzer leben in den umliegenden Villen, die noch um ein Vielfaches grösser sind als die Yachten. Eine Augenweide einer anderen Liga. Der ganze Weg bis zu unserem Hotel war gesäumt von riesigen Hotelanlagen auf der Seite zum Meer und mit Villen und Wasserstrassen für die Yachten und Boote auf der anderen Seite der Strasse. Erstaunlicherweise finden wir hier ein günstiges Hotelzimmer im Vergleich zu dem was wir gestern und vorgestern dafür ausgelegt haben. Wir geniessen den Abend direkt am Meer und freuen uns auf ein bequemes Bett in einer einmaligen Umgebung.

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