04.08.2012 Mobile bis Talahasse

Wir stärken uns mit einem Frühstück und starten auf dem High-Way 10 unsere Reise Richtung Osten. Auf dem Programm steht als erstes das Navy Flugmuseum in Pensacola. An der Grenze zwischen den Staaten Alabama und Florida besuchen wir das Welcome Center und fragen die freundliche Dame nach den must to goes in Florida. Sie gibt uns in einer feurigen Leidenschaft alle Karten, Prospekte und Broschüren für die Highlights in ihrem Heimatstaat. Es war ein Genuss, von dieser Frau beraten zu werden, denn man spürte die Leidenschaft die sie für Florida empfand. Mehr als gut ausgerüstet machen wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel dem Flugmuseum. Es ist sehr interessant und aufschlussreich mit welcher Mühe hier eine Ansammlung von alten Kriegsutensilien dargestellt wird. Jedes Detail wird mit Sorgfalt nachgebildet oder restauriert. Im Gesamten sind hier 150 Flugzeuge ausgestellt, viele Flugzeugträger als Modell nachgebildet und viele Filme und Utensilien haben einen Platz, um bestaunt zu werden. Es ist hier für uns das zweite Mal wo wir die Sensationslust an solchen Dingen in Amerika erleben. An jedem kleinen Ort wo ein unförmiger Stein liegt oder ein altes Stück Geschichte an den Tag gebracht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, wird man zur Kasse gebeten. Erstaunlicherweise ist dieses gigantische Museum frei zugänglich – faszinierend!

Nach dem informativen Rundgang fahren wir zum alten Leuchtturm und erleben vorgenannte Theorie eins zu eins. Anschliessend machen wir eine Stadtrundfahrt durch die alte Stadt, die im Jahr 2009 den 450 sten Geburtstag gefeiert hat. Am Hafen liegt noch ein riesiges Kranschiff vor Anker. Interessante Gegensätze wenn man eine solche Zeitreise durch die Geschichte und die Entwicklung in so kurzem Zeitabschnitt von ein paar Stunden machen kann. Ich bin jedes Mal fasziniert vom Anblick der unendlichen Weite des Meeres. Deshalb fahren wir den Ganzen weg der Küste entlang besuchen die vorgelagerten Dünen mit den Brutstätten der Vögel. Natürlich sind auf dieser Strecke auch viele Ferienanlagen entstanden. Viele haben ihr Haus auf Stelzen gebaut, um möglichst nah am Meer wohnen und leben zu können. Landeinwärts gibt es unzählige Verästelungen des Meeres oder ins Meer mündende Flussdeltas. Überall sind Siedlungen oder Zeltplätze für Menschen die sich der Vielfalt der Naturschauspiele erfreuen. Die Möglichkeiten sind hier fast grenzenlos einen abwechslungsreichen Urlaub zu verbringen. Für uns reicht die Zeit diesmal leider nicht aus doch es ist gut zu wissen, wo auf der Welt die guten Plätze sind, etwas Besonderes zu erleben. Bei der Suche nach einem Nachtlager machen wir die Erfahrung, dass hier wirklich eine beliebte Feriengegend ist denn wir finden bis Tallahassee kein freies Zimmer, um zu übernachten. So bleibt uns nichts weiter übrig als bis dorthin zu fahren und das Nachtlager dort aufzuschlagen. Bei einem zarten Steak beenden wir den tollen Tag und fallen müde ins riesige weiche Bett und freuen uns auf den morgigen Tag.

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