20.08.2014 Oulo

Salami-01Am Morgen als ich aufgestanden bin war die Hoffnung noch gross. Doch nachdem ich den Computer startete war die Hoffnung und auch meine Stimmung auf dem Tiefpunkt. Das Wetterradar zeigte verbreitete Niederschläge auf unserer geplanten Strecke. Die Wettermeldungen von den Flughäfen entlang unserer geplanten Strecke waren sehr schlecht. Tiefe Wolkenuntergrenzen, Schauer, Gewitter und schlechte Sichten. Alles Wettererscheinungen die nicht zu der Sichtfliegerei passen.

Wegweiser-01Als ich beim Frühstück Beat traf hatte ich das Gefühl, dass er ahnte was auf uns zukommen würde. Ich schilderte ihm die Situation und wir beschlossen noch bis 12.00 Uhr im Hotel zu warten und die Wetterentwicklung zu beobachten. Beat ging auf eine Erkundungstour in der Stadt und ich setzte mich voller Hoffnung vor den Computer und versuchte eine Strecke zu finden. auf der nach Kiruna kommen könnten. Er kaufte sich auf dem Markt eine M115 Salami. Leider fand ich keine Route auf der wir durch gekommen wären.

Markt-01Um 12.00 Uhr checkten wir im Hotel aus aber liessen unser Gepäck noch dort im Gepäckraum. Wir liefen in der Stadt herum und besuchten eine Markthalle in der verschiedene kleine Geschäfte ihre Spezialitäten verkauften. Danach setzten wir uns in ein Gartenrestaurant. Die Deadline für unsere Entscheidung setzten wir auf 14.00 Uhr. Um 13.30 Uhr telefonierte ich noch einmal mit verschiedenen Wetterberatungen in Finnland, Schweden und sogar in der Schweiz. Alle Berater waren sich einig. Das wird heute nichts mehr. Um 14.00 Uhr entschieden wir uns eine weitere Nacht in Oulu zu bleiben in der Hoffnung, dass wir morgen weiter kommen werden. Bevor wir uns entschieden kam in mir kurzzeitig ein Gefühl von “ich weiss auch nicht was ich jetzt machen soll” auf. Das ist immer wieder sehr unangenehm. Ich entschuldigte mich bei Beat, dass wir hier stecken belieben, aber er verstand das und gab mir zu verstehen, dass ich mir keine Gedanken machen sollte, da ich nichts dafür kann. Das gab mir dann wieder ein besseres Gefühl. An dieser Stelle möchte ich auch mal erwähnen, dass Beat nicht nur ein exzellenter Fotograf sondern auch ein sehr angenehmer Reisepartner ist. Das ist nicht immer so, dass Mitreisende von Flugreisen die Entscheidungen von dem Piloten ohne zu meckern akzeptieren. Ich habe da schon die unmöglichsten Situationen erlebt. Mit Beat macht es einfach nur Spass zu reisen.

Wir gingen zurück zu unserem Hotel und buchten eine weitere Nacht. Glücklicherweise hat das Hotel einen Fitnessraum. Ich ging trainieren und Beat plante ein Fahrrad zu mieten und der Küste entlang zu fahren. Um 18.00 Uhr trafen wir uns zum Abendessen. Heute Abend dinierten wir in einem Vkiniger Restaurant. Wie bis jetzt immer war das Essen vorzüglich. Nach dem Essen machten wir noch unsere Hafentour und gingen voller Hoffnung auf morgen in unsere Zimmer und legten uns schlafen.

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